Tairona-Region

 

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"...wissen sie sehr gut, wie man Gegenstände aus Kupfer und geringerwertigem Gold vergoldet. Und sie haben eine solche Fertigkeit und Perfektion darin und bringen es derart zum Glänzen, daß es aussieht wie Gold von 23 Karat und mehr
. . . sie bewerkstelligen es mit Hilfe eines gewissen Krautes, und das ist ein so großes Geheimnis, daß jeder Goldschmied in Europa oder an anderen Orten der Christenheit wohl bald mit Hilfe dieser Methode ein reicher Mann würde. Ich habe das Kraut gesehen, und die Indianer haben mir darüber erzählt, aber ich habe es nicht geschafft, weder durch Schmeichelei noch durch andere Mittel, ihnen das Geheimnis zu entlocken."

Gonzalo Fernández de Oviedo

Nasenschmuck, ca. 650 - 1600 n.Chr. zurück
Sinú-Region

 

"Die Indianer sagen, daß sie es aus den Bergen holen, in denen der Rio Cenú entspringt... ...Sie sammeln es in Schluchten und Tälern; wenn es regnet, spannen sie Netze durch den Fluß, und das steigende Wasser spült Nuggets an so groß wie Eier... ...Das Gesammelte tragen sie an einen Platz, den sie Cenú nennen."

Martín Fernández de Enciso, 1519
Ohrring, ca. 500 - 1000 n.Chr. zurück
Quimbaya-Region

 

"Die Indianer wurden mit so vielen Reichtümern bestattet wie nur möglich. So führten sie ein äußerst arbeitsreiches, fleißiges Leben, um viel Gold anzuhäufen. Sie gruben es aus ihrem eigenen Land und wurden damit begraben, in dem Glauben, daß, je mehr Metall sie bei sich führten, sie desto besser in dem Reich empfangen würden, in das ihre Seelen wanderten."

Pedro de Cieza de León, 1554
Brosche, ca. 200 - 1000 n.Chr. zurück
Muisca-Region

 

"Sie haben viele Wälder und Seen ihrer falschen Religion gewidmet, wo sie um alles Gold dieser Welt weder einen Baum fällen noch einen Tropfen Wasser trinken dürfen. In diesen Hainen opfern sie und vergraben Gold und Edelsteine. Sie können sicher sein, daß niemand diese Dinge anrührt, denn derjenige, der es doch tut, würde bald tot umfallen. Das gleiche gilt für die Seen, die ihren Opfergaben geweiht sind. Sie werfen viel Gold hinein und auch Edelsteine, die für immer verloren bleiben. "

Antonio de Herrera, 1601-1605
Nasenschmuck, ca. 650 - 1550 n.Chr. zurück
Calima-Region

 

"Männer und Frauen haben Löcher in den Nasen und tragen eine Art gedrehter Nägel darin. Sie sind aus Gold, so dick wie ein Finger, und heißen caricuris. Auch tragen sie Halsketten aus feinem Gold, die wunderschön gearbeitet sind, und Ohrringe aus gedrehtem Gold."

Pedro de Cieza de León, 1554
Anhänger, ca. 300 v. - 1200 n.Chr. zurück
Tolima-Region

 

"Das Gold lag so dicht an der Oberfläche, daß sie es zwischen den Wurzeln von Gras und Bäumen mit den Händen greifen konnten. Die Erde, die sie danach abstreiften, bestand zum größten Teil aus Gold. Sie entvölkerten das Land, um Arbeitskräfte für die Minen herbeizuschaffen, bis die Ausbeute geringer wurde, und die Pijao-Indianer... verfolgten die Goldgräber, was diese dazu brachte, ihre Arbeit aufzugeben."

Pedro Simón, 1625, über den Bergbau von Ibagué in der frühen Kolonialzeit
Anhänger, ca. 100 - 1000 n.Chr. zurück
Nariño-Region

 

"Für die Toten machen sie große und tiefe Gräber... und es herrscht bei ihnen der Brauch, so erzählten sie mir, daß, wenn einer ihrer Herrscher stirbt, jeder der Nachbarn dem Toten zwei oder drei seiner Indianer mitgibt, Männer und Frauen. Sie bringen sie zur Grabstelle und geben ihnen viel Maiswein, so daß sie betrunken werden. Und ohne ein Gefühl für sie bringen sie diese Menschen in das Grab, damit sie dem Toten Gesellschaft leisten."

Pedro de Cieza de León, 1554 über die Quillacinga
Ohrring, ca. 700 - 1500 n.Chr.

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